Was ist Communi?

Communi.com ist eine Community-Plattform ähnlich Skool, bei der du dir kostenfreie und bezahlte Gruppen erstellen kannst. Sie hat zahlreiche Features und entwickelt sich ständig weiter.

Kurz & Knackig

Lifetime-Deal: Ja
Free Version: Nein
Preis:
ab
99
USD

Features

⚙️ Kurse & Events
⚙️ kostenfreie & bezahlte Gruppen
⚙️ Gamification und Leaderboards
⚙️ wichtigste Integrationen vorhanden
⚙️ Community-Digest
⚙️ App (angekündigt)

Vorteile

👍 aktueller Lifetime-Deal (bis 1. August 2025) für unbegrenzt viele Gruppen
👍 Plattform ist komplett auf Deutsch
👍 sehr aktiver Support, der auf Wünsche der Kunden hört
👍 entwickelt sich ständig weiter
👍 aktive Community und How-To-Trainings

Nachteile

👎 aktuell Rechnungen noch keine richtige Steuer
👎 aktuell ist die Arbeit mit z.B. Virtuellen Assistenzen noch etwas eingeschränkt, da diese selbst Communi Pro besitzen müsen

Communi bietet eine moderne, übersichtliche Oberfläche und richtet sich explizit an Nutzer, die unabhängig von Facebook und teuren Abomodellen wie Skool sein möchten. Aktuell gibt es sogar einen attraktiven Lifetime-Deal: Für weniger als 500 Euro erhältst du lebenslangen Zugriff – inklusive unbegrenzter Gruppenanzahl. Gerade für Selbständige, die mehrere Netzwerke und Projekte betreuen, kann das ein enormer Vorteil sein. Die Plattform wird ständig weiterentwickelt und um neue Funktionen ergänzt, eine App steht ab August zur Verfügung.

Hinweis: Der Lifetime-Deal ist zeitlich begrenzt (bis 31. Juli 2025 bzw. spätestens 1. August 2025), danach gibt es Communi nur noch im monatlichen Abo. Wer also langfristig plant, sollte hier schnell sein.

2. Gruppenerstellung: Die ersten Schritte zu deiner Community

Sobald du dich bei Communi angemeldet hast, kannst du gleich mit der Erstellung deiner eigenen Gruppe starten. Das Prozedere ist einfach und intuitiv:

  • Gruppennamen vergeben: Überlege dir einen einprägsamen, aussagekräftigen Titel, der den Zweck deiner Community widerspiegelt
  • Gruppentyp auswählen: Du kannst festlegen, ob die Gruppe kostenpflichtig oder kostenlos sein soll. (Beachte: Die interne Zahlungsabwicklung via Communi unterstützt aktuell die korrekte Ausweisung von Umsatzsteuer noch nicht. Bei kostenpflichtigen Gruppen empfiehlt sich daher derzeit ein externer Zahlungsanbieter wie Stripe oder Digistore24)
  • Preis festlegen (bei kostenpflichtigen Gruppen): Für Selbständige mit Membership- oder Kursmodellen essenziell
  • Logo und Slogan hinzufügen: So erkennt man auf Anhieb, worum es in deiner Gruppe geht und es schafft Wiedererkennungswert

Natürlich ist das nachträgliche Ändern aller Gruppendaten problemlos möglich.

3. Dashboard, Gamification und Mitglieder-Management

Nach der Erstellung siehst du dein persönliches Gruppen-Dashboard. Hier siehst du eine Übersicht samt Leaderboard. Das ist ein Gamification-Feature, das für Motivation und Interaktion sorgen kann. Das Leaderboard zeigt dir, welche Mitglieder besonders aktiv sind (ab fünf Personen sichtbar; Admins zählen nicht dazu) und wird monatlich zurückgesetzt.

Du kannst im Backend:

  • Mitglieder verwalten
  • Teammitglieder hinzufügen
  • Anfragen prüfen
  • gebannte und blockierte Nutzer verwalten
  • Berichte einsehen
  • Gruppen-Einstellungen vornehmen
  • deine persönlichen Einstellungen bearbeiten

Du kannst ebenfalls Events (z.B. regelmäßige CoWorkings) und Kurse direkt in der Plattform anlegen. Eine Integration zu Zoom, Google Meet und anderen Tools ist problemlos möglich.

Events & Kurse: Veranstaltungen können mit Wiederholungen, Zugangsleveln (via Gamification) und Benachrichtigungen ausgestattet werden – so bleibt deine Gruppe immer up to date und interaktiv.

4. Integrationen & Automationen: Effizienz und Workflow-Sicherheit

In einem weiteren Schritt kannst du dein Communi-Konto mit vielen gängigen Tools verbinden:

  • Zahlungsanbieter: Stripe, Paypal
  • E-Mail-Marketing-Tools: MailerLite, Quentn, Kit, ActiveCampaign, u.v.m
  • Videokonferenz-Tools: Zoom, GoToWebinar, Google, Demio
  • Automations-Tools: Zapier (ideal, um Anmeldungen, Onboarding und Zahlungsabgleich automatisch zu steuern.)

Gerade wenn du mit vielen Tools arbeitest, kannst du dank Zapier so ziemlich alle problemlos verbinden und Communi in deinen Workflow integrieren.

5. Branding, Funktionalität & Datenschutz

Über die Einstellungen lässt sich deine Gruppe professionell branden:

  • Eigene Domain (Subdomain): Deine Community bekommt eine individuelle URL, die besser zu deinem Business passt.
  • Logo und Begrüßungsvideo: Ein freundliches (auch öffentlich sichtbares) Willkommen schafft Vertrauen.
  • Social Media-Links: Verbinde deine Community mit Instagram, Linkedin etc. Weitere Kanäle sind in Planung.

Privatsphäre-Schutz: Du kannst den Zugang zu deiner Gruppe auf privat stellen und über Eintrittsfragen steuern, wer wirklich Teil deiner Community wird. Offene Gruppen sind möglich, ich empfehle das jedoch aus Datenschutzgründen eher nicht. Besonders dann, wenn sensible Informationen geteilt werden.

Funktionen: Je nach Bedarf aktivierst oder deaktivierst du Zusatzfeatures wie Kurse, Events oder Privat-Chat. Den Community-Feed kann man nicht abwählen, denn er ist das Kernstück der Gruppe, ähnlich wie bei Facebook oder Skool. Du kannst jedoch den Feed mit Kategorien steuern, indem du begrenzt, wer diese sieht oder in ihnen schreiben kann.

6. Mitglieder-Onboarding & Kommunikation

Damit sich jedes Mitglied gut abgeholt fühlt, ist ein Onboarding essentiell. Communi bietet die Möglichkeit, Begrüßungsnachrichten und kleine Onboarding-Sequenzen automatisiert zu versenden. Entweder als Nachricht oder per E-Mail (hier empfiehlt sich für alles Komplexere eher ein richtiges E-Mail-Marketingtool). Durch Eintrittsfragen (z.B. „Wie hast du von der Gruppe erfahren?“) kannst du vorab filtern, wer zu deiner Community passt.

Außerdem kannst du wichtige Beiträge (z.B. Gruppenregeln, Willkommensposts) dauerhaft in der Seitenleiste anpinnen oder als E-Mail an die Mitglieder verschicken.

7. Kategorisierung, Struktur und Workflow-Tipps

Mit bis zu zehn Kategorien lässt sich deine Gruppe übersichtlich strukturieren.

Hier sind ein paar Ideen für die meiner Meinung nach wichtigsten Kategorien:

  • Allgemeine Posts
  • News (so eingestellt, dass nur Teammitglieder posten können)
  • Vorstellungsrunde
  • Off-Topic
  • Pitch/Angebotsbereich (z.B. erst ab bestimmtem Level oder mit manueller Freigabe).

Durch das Festlegen von Zugangsleveln und Moderation kannst du verhindern, dass neue Mitglieder die Gruppe direkt mit Werbung fluten.

8. Gamification, Motivation & Engagement

Communi hat eine leistungsstarke Gamification:

  • Level, die durch Aktivität erreicht werden
  • Belohnungen (z.B. Sonderrechte, individuelle Nachrichten, freigeschaltete Kursinhalte oder Preise für die aktivsten Mitglieder)
  • Wettbewerbe, die sich monatlich zurücksetzen

Dadurch motivierst du deine Mitglieder, sich aktiv zu beteiligen. Zum aktuellen Zeitpunkt kannst du dieses Feature noch nicht abstellen.

9. Monetarisierung, Analyse & automatische Bereinigung

Möchtest du deine Community monetarisieren, kannst du Preise und Mitgliedschaften einrichten (wie oben beschrieben Vorsicht beim Rechnungsthema!). Kostenlose Gruppen funktionieren genauso gut und lassen sich leicht zu späterem Zeitpunkt in eine bezahlte umstellen.

Ein Analysebereich sowie ein System zur automatisierten Bereinigung (Inaktive kostenlose Mitglieder automatisch entfernen) sorgen für Übersicht. So kannst du rechtzeitig gegensteuern und gefährdete Mitglieder identifizieren. Bei der Bereinigung würde ich aber Vorsicht walten lassen.

10. Landingpage, Funnel und Werbung

Communi ermöglicht eine individuell anpassbare Landingpage. Dort kannst du:

  • Texte veröffentlichen
  • Testimonials zeigen
  • Events und Kurse präsentieren
  • Videos anzeigen
  • Mitglieder zeigen (Empfehlung: Deaktiviert lassen)

Darüber hinaus sind Einladungslinks, QR-Codes sowie Anbindung zu deinem E-Mail-Marketing für den Aufbau deines Netzwerks integriert.

Double-Opt-In per Anmeldung: Mitglieder können sich bereits beim Gruppenbeitritt auf deine Mailingliste eintragen lassen. Und zwar mit einem richtigen DOI, sofern dein Marketingtool das zulässt.

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